Lesesommer-Lektüre

Anja Ackermann „Die Schlotters- Es ist was faul im Kürbisweg“
Merkwürdige Dinge passieren seit einiger Zeit im Kürbisweg: Ständig riecht es nach vergammeltem Blumenkohl, Gartenzwerge fliegen durch die Luft, Blumen werden aus ihren Beeten gerissen und Laternenmasten umgebogen. Bestimmt steckt diese komische Familie dahinter, die neu in die Straße gezogen ist. Nur Jari, der das Gespenstermädchen Nilla und ihre Familie schon kennengelernt hat, weiß, dass die ganz bestimmt nichts damit zu tun haben.

(ab 8 Jahren)

 

Karen-Susan Fessel „Frieda Fricke-unmöglich“

Frieda Fricke ist einfach unmöglich! Finden manche Erwachsene. Frieda findet das gar nicht. Sie sagt halt, was sie denkt. Und sie denkt genauso schnell, wie sie rennen kann! Das ist auch gut so, denn Frieda lebt bei ihrer Tante Siggi, zusammen mit sechs Milchkühen, ihrem Hund Lupo, der tüdeligen Tante Emmi. Tante Siggi wird das alles ein bisschen zu viel. Da müssen Frieda und ihre Freunde sich etwas einfallen lassen. Zur Not auch mit Hilfe der nervigen Nora-Lynn und von Mitja, dem Schnösel aus der doofen Großstadt!

(ab 7 Jahren)

 

Stephan Knösel „Master of Disaster- Chaos ist mein zweiter Name“

Quentin bekommt nach den Sommerferien die Vollkrise: Stella, seine Erzfeindin aus der Grundschule, ist in seiner neuen Klasse gelandet. Ein Masterplan muss her, denn Quentin wird es keine Woche mit dieser Zicke aushalten! Tatkräftig unterstützt von seinem jüngeren Bruder Vincent folgt eine Flut von fiesen Streichen. Doch weder fiktive Liebesbriefe, eklige Spinnen noch eine Überschwemmung des Schulhofs vertreiben Stella. Und dann dreht Stella den Spieß um ... für Quentin wird es eng!


(Eine Brüder- und Freundschaftsgeschichte voller Witz und Humor ab 10 Jahren)

 

Sara Kadefors „Billie-Abfahrtt 9:42

Okay, Billie hat eine Mutter, die sich nie um sie kümmern konnte. Familienleben und Gefühle kennt sie hauptsächlich aus Fernsehserien. Als 12-jährige Frohnatur kann sie
aber damit umgehen. Als sie zu der perfekten Pflegefamilie kommt, mischt sie mit ihren Dreadlocks und ihrer entwaffnenden Offenheit die Provinz auf – und zeigt, worauf es
wirklich ankommt … 

(ab 12 Jahren)

 

J. Halpern & P. Kujawinski „Tochter der Flut“

Wenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes.

(ab 14 Jahren)

 

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Romane, die in Erinnerung bleiben

Brigitte Riebe: Marlenes Geheimnis

Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage.

(Bestsellerautorin Brigitte Riebe ist zurück – mit einem bewegenden Roman über ein deutsches Familienschicksal)

 

Anja Baumheier: Kranichland

"Kranichland" erzählt anhand des bewegenden Schicksals der Familie Groen fast achtzig Jahre deutsche Zeitgeschichte: von Bombennächten und Vertreibung, Wiederaufbau und Gründung der DDR, über das geteilte Deutschland und die Wende bis heute.

Die Groen-Schwestern wachsen im Ost-Berlin der sechziger Jahre heran. Unterschiedlicher könnten die beiden Mädchen nicht sein: Charlotte, die ältere, brennt ebenso für den Sozialismus wie ihr Vater Johannes, der am Ministerium für Staatssicherheit Karriere macht. Die künstlerisch begabte Marlene hingegen eckt überall an und verliebt sich Hals über Kopf in Wieland, einen Pfarrerssohn, der die DDR kritisch hinterfragt. Mit jedem Tag wächst die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Als das junge Paar beschließt, in den Westen zu fliehen, trifft Marlenes Vater eine Entscheidung - mit fatalen Folgen, die noch Jahrzehnte später spürbar sind.

 

Tom Saller: Wenn Martha tanzt
Eine magische Kindheit in Pommern und eine wilde Zeit am Bauhaus!
Ein junger Mann reist nach New York, um das Notizbuch seiner Urgroßmutter Martha bei Sotheby's versteigern zu lassen. Es enthält bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen von Feininger, Klee, Kandinsky und anderen Bauhaus-Künstlern. Martha wird 1900 als Tochter des Kapellmeisters eines kleinen Dorfes in Pommern geboren. Von dort geht sie ans Bauhaus in Weimar - ein gewagter Schritt. Walter Gropius wird auf sie aufmerksam, Martha entdeckt das Tanzen für sich und erringt so die Bewunderung und den Respekt der Bauhaus-Mitglieder. Bis die Nazis die Kunstschule schließen und Martha in ihre Heimat zurückkehrt. In ihrem Arm ein Kind und im Gepäck ein Notizbuch von immensem Wert - für sie persönlich und für die Nachwelt. Doch am Ende des Zweiten Weltkriegs verliert sich auf der Flucht Marthas Spur.
Von Weimar in die Welt - ein Jahrhundertroman!

 

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